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René
Quillivic
René Quillivic ist am 13 Mai 1879 geboren, in einem Häuschen
am Rande des heutigen Platzes Jean Cosquer in Plouhinec.
Bei
den Handwerkern seiner Gemeinde erlernte er den Beruf zum
Zimmermann. Bald darauf entdeckte er seine wahre Berufung,
tauschte seine Werkzeuge gegen den Hammer und Meißel der
Bildhauer ein und besuchte die Schule der „Beaux Arts“ in
Paris.
1907 erhielt der die Goldmedaille für sein bretonisches
Musikantenpaar (biniou und bombarde).
Zu seinen Werken gehören außerdem die Ehrenmäler für die
Toten, darunter das Ehrenmal vor der Kirche Sankt Winoc in
Plouhinec (für dieses Ehrenmal stand seine Mutter Modell),
das von Pont Croix, Pont l’Abbé und Plozévet. Ihm verdankt
man unter anderem die Bigouden von Pors-Poulhan, die die
Grenze markiert zwischen dem Bigoudenland und dem Cap Sizun.
Viele seiner Werke sind in bretonischen Granit gehauen oder
als Gravuren auf Holz.
Im Garten seines Geburtshauses steht eine leider
unvollständige Stele mit dem heiligen Jacques und eine sehr
ausdrucksstarke Bronze: eine Büste seiner Mutter, mit der
hiesigen Tuchhaube, das Gesicht geprägt von Schwere und
Resignation.
René Quillivic stirbt im Alter von 89 Jahren am 8 April
1969.
Die
Bigouden
Eingeweiht im Jahre 1961, markiert das Denkmal der Bigouden
die Grenze zwischen dem Pays Bigoudène
(Richtung Plozévet) und dem Cap Sizun (Richtung Plouhinec).
Sie trägt ein Wappen mit dem Hermelin –
das Symbol von Armor und Weizenähren, Huldigung von
Quillivic an seinen Vater.
Auf dem Sockel steht folgende Inschrift: „Ama echu bro
bigoudenn“ oder „Hier endet das Bigoudenland“.
Die berühmte Grenze bildet der kleine Bach Kersandy.
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